Häufige Fragen vor dem Erstgespräch.
Die Praxis liegt in der Viehstraße 1 in 40489 Düsseldorf. Bis zum Umzug war sie in Neuss ansässig — falls Sie eine ältere Adresse notiert haben, gilt die Düsseldorfer.
Telefonisch erreichen Sie mich Montag bis Freitag zwischen 08:30 und 09:30 Uhr unter 0211 91574109. Die Therapietermine selbst liegen montags bis freitags um 09:30, 10:30, 11:30, 14:00, 15:00 und 16:00 Uhr.
Bitte rufen Sie während der telefonischen Sprechzeiten Mo.–Fr. 08:30–09:30 Uhr unter 0211 91574109 an oder schreiben mir über das Kontaktformular.
Dann können Sie sich auf die Warteliste setzen lassen. Melden Sie sich dafür bitte telefonisch in meiner Sprechzeit oder über das Kontaktformular.
Die Wartezeit lässt sich schwer vorhersagen, weil sich auch der Verlauf einer Therapie schlecht vorhersagen lässt. Manchmal geht es unverhofft schnell, dann wird plötzlich ein Platz frei. Manchmal dauert es länger. Auch wenn sich bei einem Klienten etwas ändert (z. B. Umzug), kann es sein, dass plötzlich ein Platz frei wird.
Dadurch ist manchmal sofort ein Platz frei und manchmal dauert es leider bis zu einem Jahr. Für die Warteliste melden Sie sich bitte telefonisch in meiner Sprechzeit oder über das Kontaktformular. Sobald ein passender Platz für Sie frei wird, melde ich mich.
Wir lernen uns kennen, ich stelle meine Arbeitsweise vor, mache mir ein erstes Bild Ihrer Situation und kläre grundsätzliche Fragen der Zusammenarbeit. Den typischen Ablauf finden Sie unter Phasen der Therapie.
Eine psychotherapeutische Sitzung dauert circa 50 Minuten. Zu Beginn findet sie in der Regel einmal pro Woche statt; später werden die Abstände größer, wenn das für Sie passt.
Eine paartherapeutische Sitzung dauert circa 100 Minuten. Zu Beginn findet sie in der Regel im Abstand von zwei Wochen statt; später werden die Abstände größer, wenn das für Sie passt.
Das hängt von Ihrem Anliegen ab. Eine Kurzzeittherapie umfasst in der Regel etwa 24 Stunden; je nach Situation arbeite ich auch über ein bis zwei Jahre mit Klientinnen und Klienten zusammen. Mehr dazu unter Dauer der Therapie.
Wir vereinbaren regelmäßige Termine, die Sie nach Möglichkeit wahrnehmen sollten, damit Ihre Therapie Wirkung entfalten kann. Zu häufige Ausfälle stören Ihren Prozess.
Wenn Sie aus gewichtigen Gründen, z. B. Erkrankung, doch mal absagen müssen, ist das für Sie kostenfrei, solange Sie dies 48 Werkstunden vorher tun. Wochenenden und Feiertage werden dabei nicht mitgezählt. Sollte dies einmal aus guten Gründen nicht möglich sein, ist das auch in Ordnung. Allerdings müssen Sie leider für diese Termine dann ein Ausfallhonorar in Höhe von 80 % zahlen.
Die Praxis liegt in einem sehr ruhigen Wohngebiet. Sie können in der Regel direkt vor der Haustür parken und müssen kaum Fußweg einrechnen. Die Praxisräume liegen allerdings im ersten Geschoss. Sie müssen eine Treppe ohne Aufzug überwinden. Die Praxisräume sind nicht barrierefrei.
Sollte Sie dies an der Wahrnehmung von Terminen hindern, sprechen Sie mich an. Vielleicht finden wir eine Lösung. Wenn Sie in räumlicher Nähe wohnen, könnten wir zum Beispiel die diagnostischen Gespräche als Hausbesuch durchführen und die übrigen Gespräche per Videotherapie, wenn das für Sie möglich ist.
Ja — über sichere Videotherapie. Termine, ob im Rahmen einer Psychotherapie oder Paartherapie, sind prinzipiell auch online möglich.
Eine stabile Internetverbindung und ein Gerät mit Kamera und Mikrofon. Den Zugangslink bekommen Sie vorab per E-Mail. Sie müssen sich nirgendwo anmelden oder Daten hinterlegen. Wichtig ist außerdem ein ruhiger Raum, in dem Sie ungestört sprechen können.
Psychotherapie ist eine professionelle Maßnahme, die Menschen bei der Bewältigung psychischer Störungen und Belastungen unterstützt. Das Psychotherapeutengesetz fordert, dass dabei ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren angewendet wird. Vom Gemeinsamen Bundesausschuss sind bislang anerkannt: Verhaltenstherapie, analytische Psychotherapie und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie. Für diese Verfahren liegen fundierte Wirksamkeitsnachweise vor, und eine Kostenerstattung durch die Krankenkassen ist prinzipiell möglich.
Zentrale Bausteine jeder Psychotherapie. Jede Psychotherapie beginnt mit einer Diagnostik- und Klärungsphase: Mit Gesprächen und Testverfahren ordnet der Therapeut Ihre Problematik ein und hilft Ihnen, sie zunächst genau zu verstehen. Über mögliche Behandlungsschritte klärt er Sie dann auf — Sie entscheiden selbst, welche Maßnahmen Sie durchführen möchten.
Wirksamkeitsstudien belegen, dass ein Großteil des Therapieerfolgs unabhängig vom Verfahren auf der therapeutischen Beziehung beruht — die Chemie muss stimmen. Ich biete Ihnen vor allem ein breites Spektrum moderner verhaltenstherapeutischer Möglichkeiten an, damit Sie sich wieder ausprobieren, vorhandene Stärken entdecken und neue Strategien erkunden können.
Allen meinen Angeboten liegt meine verhaltenstherapeutische Ausbildung zugrunde. In Herangehensweise und Ablauf unterscheiden sie sich daher nicht wesentlich. Inhaltliche Unterschiede ergeben sich aus den verschiedenen Kontexten, Zielen und Wünschen:
Wer stark unter einer psychischen Erkrankung leidet, wünscht sich zuerst Entlastung und eine Reduktion der Symptome. Ein Paar in der Krise möchte eher bestehende Konflikte und Spannungen verringern. Wer eine Beratung sucht, hat meist ein konkretes, umgrenztes Ziel — etwa Unterstützung in der beruflichen Entwicklung.
Hinweise zur Auswahl. Bei Verdacht auf eine psychische Störung sollten wir das im Rahmen einer Psychotherapie abklären. Bei andauernden Problemen in der Partnerschaft ist die Paartherapie die richtige Wahl. In einer schwierigen Lebensphase oder bei Interesse an gezielter Weiterentwicklung passt eine psychologische Beratung.
Eine Psychotherapie ist oft notwendig, wenn Sie unter Beschwerden leiden, die primär seelische Ursachen haben, schon über mehrere Monate anhalten, Sie in Ihrer Lebensführung (Alltag, Beruf, Partnerschaft, Familie) deutlich einschränken und auf die Sie bislang nur wenig Einfluss nehmen konnten.
Symptome einer psychischen Störung ähneln oft vorübergehenden Reaktionen — jeder ist mal ängstlich, traurig oder hat Bauchschmerzen ohne körperliche Ursache. Ausschlaggebend für die Einordnung sind Schwere, Dauer und Verlauf. Von einer „Eigendiagnostik" rate ich daher dringend ab; eine Diagnose kann nur persönlich mit einem Arzt oder Therapeuten Ihres Vertrauens erfolgen.
Eine erste Orientierung. Hilfreich können Fragen an sich selbst sein: Fühle ich mich anders als sonst? Halten die Beschwerden länger als drei Monate an? Kann ich meine täglichen Aufgaben nur noch mit Mühe verrichten? Ist mein Schlaf gestört? Habe ich kaum noch Menschen, mit denen ich sprechen kann? Wenn Sie mehrere Fragen mit „Ja" beantworten, sollten Sie eine fachgerechte diagnostische Abklärung in Anspruch nehmen.
Den „richtigen" Therapeuten für jeden gibt es nicht — jedes Problem und jede Person ist anders. Sinnvoll ist es, vorab einige generelle Fragen für sich zu klären.
Qualitätsmerkmale. Die Bezeichnung „Psychotherapeut" ist gesetzlich geschützt: Nur wer eine Approbation (staatliche Erlaubnis zur Ausübung eines Heilberufs) besitzt, darf sie führen. Ähnlich klingende Begriffe wie „Heilpraxis für Psychotherapie" sind jedoch nicht geschützt — schauen Sie im Zweifel genauer hin oder klären es telefonisch.
Persönliche Aspekte. Auch Vorlieben spielen eine Rolle — etwa, ob Sie sich bei einer weiblichen oder männlichen Therapeutin wohler fühlen. Da der Aufbau einer tragfähigen Beziehung einen Großteil der Wirksamkeit erklärt, sollte die „Chemie" stimmen. Das lässt sich nur im eigenen Erleben herausfinden.
Therapeutensuche. Anlaufstellen u.a.: Psychologenportal des BDP, Deutsche Psychotherapeutenvereinigung, Psychotherapeutenkammer NRW. Die Kassenärztliche Vereinigung (Patientenhotline 116 117) bietet ebenfalls einen Informationsservice. Fragen Sie auch im Bekannten- und Freundeskreis nach.
Als approbierte Psychotherapeutin bin ich in der Behandlung aller psychischen Störungen bei Erwachsenen ausgebildet. Ich biete ausschließlich ambulante Behandlungen an: Sie bleiben in Ihrem gewohnten Umfeld und kommen wie in einer Arztpraxis zu den vereinbarten Terminen. Das erfordert eine gewisse geistige und körperliche Stabilität.
Schweregrad. In manchen Krankheitszuständen brauchen Betroffene mehr Schutz oder medizinische Versorgung, als wöchentliche Termine leisten können — etwa bei akuten Psychosen oder bei akuter Selbst- bzw. Fremdgefährdung. Dann ist zuerst eine Stabilisierung in einer Klinik nötig (siehe Im Notfall).
Sucht- und Essstörungen. Bei vielen Suchterkrankungen ist zunächst ein medizinisch begleiteter Entzug in einer Klinik sinnvoll; eine Behandlung in meiner Praxis ist dann als Nachsorge möglich. Auch Essstörungen erfordern anfangs oft eine engmaschige, teils stationäre Begleitung — eine ambulante Behandlung bei mir ist im Regelfall im Anschluss möglich.
Nein. Mein Angebot richtet sich an Erwachsene. Für Kinder und Jugendliche sind Psychotherapeutinnen und -therapeuten mit entsprechender Fachkunde zuständig.
Bei sehr ausgeprägtem Untergewicht, bei Störungen mit aktuellen suizidalen Krisen, bei Suchterkrankungen, bei der emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung und bei Störungen aus dem schizophrenen Formenkreis ist in der Regel zuerst eine stationäre Behandlung zur Stabilisierung nötig. Die Nachbehandlung kann aber anschließend in meiner Praxis stattfinden. Wenn Sie unsicher sind, ob das auf Sie zutrifft, klären wir das gemeinsam im Erstgespräch.
Manchmal ist es schwierig, selbst einzuschätzen, ob eine ambulante Therapie ausreicht oder eine Klinik sinnvoller wäre. Wenn Sie unsicher sind, besprechen wir das gerne in einem Erstgespräch. Aufgrund langer Wartezeiten ist es ohnehin oft sinnvoll, die ambulante Nachsorge schon vor einem Klinikaufenthalt zu planen.
Die Paartherapie ist als gemeinsames Gespräch angelegt — das ist ihr Kern. Wenn Ihr Partner oder Ihre Partnerin zunächst zögert, sprechen Sie mich an; wir finden einen Weg, wie ein Anfang aussehen kann. Wenn Ihr Partner auch im Laufe der Zeit nicht zu Gesprächen zu motivieren ist, können Sie gern auch Beratungsgespräche auf selbstzahlender Basis bei mir wahrnehmen, in denen wir uns Ihren Gefühlen rund um die Paarproblematik widmen und schauen, was Sie auch allein bewegen können.
Unbedingt. Sie können die Paartherapie auch nutzen, um Ihr Fundament zu stärken, sehr spezielle Themen zu bearbeiten oder Fertigkeiten aufzubauen, um die Gestaltung Ihrer Partnerschaft zu erleichtern. Eine Paartherapie macht auch vor einer großen Veränderung Sinn — z. B. vor der Familiengründung, dem Auszug der Kinder, dem Beginn der Rente oder großen beruflichen Veränderungen —, um dabei aufkommende Probleme früh zu erkennen und Abhilfe zu schaffen. Sie können mein Angebot also auch nutzen, um Ihre Partnerschaft zu stärken und weiterzuentwickeln, lange bevor es zu einer Krise kommt.
Ja. Ich bin zur Verschwiegenheit verpflichtet — über das Behandlungsverhältnis selbst und über alles, was mir im Zusammenhang damit anvertraut wird. Weitergeben darf ich etwas nur, wenn Sie mich ausdrücklich davon entbinden, wenn ein Gesetz mich dazu verpflichtet oder wenn es zum Schutz eines höherwertigen Rechtsgutes erforderlich ist, etwa bei akuter Gefahr für Sie oder andere. Auch dann beschränke ich mich auf das, was im Einzelfall nötig ist.
Eine psychotherapeutische Einzelsitzung (50 Minuten) kostet 134,07 Euro. Diese wird nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten und gemäß der gemeinsamen Abrechnungsempfehlung der Bundesärztekammer, der Bundespsychotherapeutenkammer, der Beihilfestellen des Bundes und der Länder (außer Hamburg und Schleswig-Holstein) und des Dachverbandes der Privaten Krankenversicherung vom Juli 2024 mit den Ziffern 870 und 801a abgerechnet.
Die privaten Krankenkassen übernehmen diese Kosten. Die gesetzlichen Versicherungen übernehmen die Behandlungskosten in meiner Praxis in der Regel nicht. Sie können die Behandlung bei mir aber als Selbstzahler aufnehmen.
Eine paartherapeutische Sitzung dauert 100 Minuten und wird daher mit dem doppelten Honorar, rund 268 Euro abgerechnet. Da es sich nicht um eine Heilbehandlung handelt, kommt die Mehrwertsteuer noch hinzu. Insgesamt kostet damit eine paartherapeutische Sitzung 318,92 Euro. Die Krankenkassen übernehmen diese Kosten nicht, da es sich nicht um eine Krankheit handelt.
Krankenkassen übernehmen Psychotherapien in der Regel, wenn eine psychische Störung vorliegt und ausreichende Erfolgsaussichten bestehen. Die ersten zwei bis fünf Termine (probatorische Sitzungen) werden unabhängig davon übernommen.
Gesetzlich Versicherte. Derzeit führe ich eine reine Privatpraxis und kann Ihre Behandlung im Regelfall nicht über die gesetzliche Kasse abrechnen. Über Datenbanken wie das Psychologenportal des BDP oder die Psychotherapeutenkammer NRW können Sie gezielt nach Therapeuten mit Kassensitz suchen.
Privatversicherte. Als Privatpatient sind Sie selbst Vertragspartner: Sie erhalten die Rechnung und reichen sie bei Ihrer Kasse ein, die die Kosten im Regelfall vollständig erstattet. Die Abrechnung erfolgt nach den seit 1. Juli 2024 geltenden Empfehlungen (GOÄ/GOP). Klären Sie Ihren Leistungsumfang vorsichtshalber vorab mit Ihrer Kasse.
Beihilfe. Die Beihilfe übernimmt psychotherapeutische Leistungen in der Regel anteilig (50–80 %); den Rest trägt die ergänzende Versicherung. Besteht eine private Krankenversicherung als Ergänzung, kann ich Ihre Behandlung übernehmen — bitte vorab kurz mit Beihilfe und Kasse abklären.
Derzeit führe ich eine reine Privatpraxis. Das bedeutet, dass ich die Behandlung gesetzlich Versicherter in der Regel nicht übernehmen kann.
Hintergrund. Für die Abrechnung mit den gesetzlichen Kassen ist ein „Kassensitz" erforderlich. Die fachlichen Voraussetzungen (Approbation, Eintrag ins Arztregister) erfülle ich; die Zahl der Kassensitze ist pro Region jedoch stark limitiert, und es werden derzeit kaum neue zugeteilt. Ich bemühe mich, mein Angebot schnellstmöglich auf alle Versicherungsarten auszuweiten.
Kostenerstattungsverfahren. Als gesetzlich Versicherter können Sie unter Umständen dennoch Leistungen einer Privatpraxis in Anspruch nehmen: Wenn Sie nachweisen, dass Sie in zumutbarer Zeit keinen Kassenplatz erhalten, eine Psychotherapie aber notwendig ist, muss Ihre Kasse die Kosten übernehmen. Dokumentieren Sie dafür Ihre Absagen und langen Wartezeiten möglichst schriftlich und melden sich dann gerne bei mir.
Die Infothek ist ein geschützter Bereich mit Arbeitsblättern und Übungen zum Download. Sie ist für Patientinnen und Patienten meiner Praxis gedacht; das Zugangswort bekommen Sie von mir. Bitte sprechen Sie eine Übung mit mir ab, bevor Sie sie durchführen — Lesen ist unbedenklich.
In einer akuten Notlage wählen Sie bitte die 112, den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 oder die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111. Eine ambulante Praxis kann keine Notfallversorgung leisten. Weitere Anlaufstellen stehen auf der Seite Im Notfall.
Die Bundespsychotherapeutenkammer bietet auf wege-zur-psychotherapie.org umfangreiche Informationen und Material rund um die Aufnahme einer Psychotherapie, inklusive Hinweisen zur Unterstützung bei der Therapieplatzsuche.
Auf patienten-information.de — einem Gemeinschaftsprojekt der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung — finden Sie verständliche Informationen zu allen möglichen Erkrankungen (auch psychischen), zu Behandlungsformen, Hilfen in Krisen sowie rechtlichen Aspekten.
